Aurachtal-Radweg

Radtour entlang der Aurach von Bad-Windsheim nach Erlangen

Der Aurachtal-Radweg ist 54 Kilometer lang und führt von Bad Windsheim über Ipsheim, Klausaurach, Emskirchen, Herzogenaurach und Frauenaurach bis nach Erlangen-Bruck. Der Aurachtal-Radweg ist sehr abwechslungsreich, es geht durch Flussauen, Wälder und Felder. Zwischen Ipsheim und Klausaurach ist ein langer steiler Anstieg zu bewältigen, danach geht es meist nur noch bergab der Aurach entlang. Die Aurach entspringt auf der Frankenhöhe, westlich von Klausaurach. Der Fluss ist nur circa 39 Kilometer lang und mündet bei Erlangen-Bruck in die Regnitz.

Wir sind den Aurachtal-Radweg vor drei Jahren bereits einmal gefahren, damals allerdings flussaufwärts von Erlangen bis Bad Windsheim. In dieser Richtung fährt man anfangs knapp 40 Kilometer überwiegend leicht bergauf und hat vor Ipsheim eine steile Abfahrt. Den Weg flussabwärts empfand ich als angenehmer, nachdem der Anstieg bei Ipsheim überwunden war.

Aurach

Anreise:

Bad Windsheim sowie auch Ipsheim liegen an der Bahntrasse von Neustadt nach Rothenburg ob der Tauber. Hierher kann man günstig mit dem VGN-Ticket Plus (18 € für 2 Erwachsene mit Fahrrädern Stand Mai 2015) des Verkehrsverbundes Nürnberg anreisen. Das Ziel Erlangen-Bruck hat einen S-Bahnhof, der ebenfalls im VGN-Bereich liegt.

Von Bad Windsheim nach Klausaurach (17 km)

Bad Windsheim ist ein Kurort mit mittelalterlicher Altstadt. Die Franken-Therme übt eine große Anziehungskraft auf seine Besucher aus. Neben den Thermalbädern und der schönen Saunalandschaft, gibt es hier einen Salzsee, in dem man sich schwerelos treiben lassen kann.

Weinberg bei Ipsheim Von Bad Windsheim nach Ipsheim ist der Aurachtal-Radweg mit dem Aischtal-Radweg identisch. Der Radweg verläuft von Bad Windsheim über Lenkersheim und Oberndorf bis nach Ipsheim. Ipsheim ist ein idyllischer Weinort mit zahlreichen Winzern, die ihren Wein zu großen Teilen selbst vermarkten.

 

Waldweg bei Ipsheim Neben dem Ipsheimer Bahnhof führt der Aurachtal-Radweg auf einem geteerten Weg den Berg hoch. Zur linken die Weinstöcke und darüber die Burg Hoheneck. Nach ungefähr 3 Kilometern wechselt der geteerte Radweg in einen Waldweg über. Kurz später wird der Anstieg so steil, dass man selbst im 1. Gang noch schwer treten muss. Ich bin schließlich abgestiegen, was sehr selten vorkommt, und habe das Fahrrad geschoben. Nach circa 500 Metern war der steile Anstieg überwunden, danach kommen nur noch kleiner Anstiege, die leicht gefahren werden können. Auf den circa 7 Kilometern durch den Wald der Frankenhöhe muss man gut auf die Beschilderung achten. Nicht bei jedem Abzweig gibt es ein Schild, eine detaillierte * Wanderkarte ist hier hilfreich.

Von Klausaurach nach Emskirchen (14 km)

Vor Klausaurach Westlich von Klausaurach befindet sich die Quelle der Aurach, vom Radweg aus ist sie aber nicht zu sehen. Kurz vor Klausaurach endet der Waldweg und der Aurachtal-Radweg verläuft ab hier auf verkehrsarmen Landstraßen. Verkehrsarm ist aber noch übertrieben, auf den sehr schmalen Straßen sind mir fast keine Fahrzeuge begegnet. Der Radweg führt durch teils sehr kleine Orte, in der Reihenfolge Mettelaurach, Morbach, Losaurach, Moosbach und Kotzenaurach. Nach dem Ort geht es wieder ein kurzes Stück über einen Waldweg. Schließlich fährt man durch Neuschauerberg am Ortsende beginnt ein geteerter Radweg der nach Emskirchen führt.

Die Marktgemeinde Emskirchen gehört zum Landkreis Neustadt an der Aisch und hat circa 5800 Einwohner. Auch hier gibt es einen Bahnhof, es besteht also die Möglichkeit für ungeübte Radfahrer die Radtour zu verkürzen. Für mich bot sich die Gelegenheit erst einmal eine Mittagspause einzulegen, da in den kleinen Orten vorher keine Gaststätte offen hatte.

Von Emskirchen nach Herzogenaurach (15 km)

Kirche in Münchaurach Am Ortsende von Emskirchen verläuft der Aurachtal-Radweg auf einem neuen geteerten Radweg entlang der Staatsstraße 2244. Es geht vorbei an Wilhelmsdorf nach Oberniederndorf, vor Neudorf wechselt der Radweg auf die rechte Seite der Straße, und man fährt ein Stück direkt an der Aurach entlang. Danach fährt man durch Münchaurach, vor Falkendorf geht es wieder auf einen geteerten Radweg entlang der Staatsstraße, vorbei an Falkendorf. Kurz danach erreichen wir bereits Herzogenaurach. Vorbei am Freizeitbad Atlantis führt der Radweg durch die Stadt, der Aurachtal-Radweg ist hier durchgängig beschildert.

Herzogenaurach ist mit circa 23.000 Einwohnern die größte Stadt am Aurachtal-Radweg. Bekannt wurde Herzogenaurach vor allem durch die beiden großen Sportartikel-Hersteller, adidas und Puma. Die Stadt hat aber auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, das barocke Schloss, das alte Rathaus, den Fehnturm sowie einige schöne Fachwerkhäuser.

Von Herzogenaurach nach Erlangen-Bruck (8 km)

Fachwerkhaus Frauenaurach Nach Herzogenaurach geht es vorbei an Neuses unter der Autobahn durch nach Frauenaurach. Der Aurachtal-Radweg führt jetzt durch Frauenaurach, einem schönen Ort mit einigen Sehenswürdigkeiten, wie der Klosterkirche und einigen schönen Fachwerkhäusern. Anschließend geht es durch eine Flussaue der Aurach entlang. Der Radweg, sowie die Aurach unterqueren kurz später den Main-Donau-Kanal durch einen Tunnel. Ein ungewohnter Anblick wenn Schiffe über eine Brücke fahren. Nach dem Tunnel geht es auf einem Feldweg bis zu einer Brücke die über die Regnitz führt. Die Aurach mündet ein Stück oberhalb in die Regnitz.

Wer mit dem Zug zurück fahren möchte, in Erlangen-Bruck gibt es eine S-Bahnstation. Nach der Brücke biegt man nach rechts in die Fürther Straße ab und fährt bis zur Felix-Klein-Straße. In diese biegt man links ab und folgt ihr bis zur Straße "Am Brucker Bahnhof" kurz später erreicht man den Bahnhof.

 

Streckenlänge: 54 km
Höhenunterschiede: ca. 130 m
Streckenprofil: Waldwege, geteerte Radwege, verkehrsarme Landstraßen

 

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Anschlussradwege

ab Ipsheim Aischtal-Radweg
ab Frauenaurach Regnitz-Radweg

 

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